NEWIN - Netzwerk der Wirtschaftsförderer in Niedersachsen

Das NEWIN Netzwerk der kommunalen Wirtschaftsförderer in Niedersachsen hat am 30. Juni 2004 mit der Verständigung über die zukünftigen Aufgaben und die Organisationsform sowie die Wahl der Vertreter für den Koordinierungsausschuss seine Arbeit aufgenommen.

Das Hauptziel des Netzwerkes der Wirtschaftsförderer der niedersächsischen Landkreise, der großen selbständigen Städte und kreisfreien Städte bzw. deren Wirtschaftsförderungsgesellschaften ist die Kommunikation und der Erfahrungsaustausch zu den Kernfragen ihrer praktischen und täglichen Arbeit, die von der Bestandsentwicklung, Ansiedlungsförderung, Gründungsförderung und Hilfestellungen bei Unternehmensschieflagen über Innovationsförderung und Qualifizierungsförderung bis hin zu Standort- und Gewerbeflächenentwicklung und Dienstleistungen für die Unternehmen reichen kann.

Die Rahmenbedingungen für die kommunale Wirtschaftsförderung verändern sich durch die zunehmenden Herausforderungen des wirtschaftlichen Strukturwandels, der enger werdenden Handlungsspielräume kommunaler Haushalte und der Veränderungen der Förderlandschaft, aber auch durch positive Aspekte wie die Bündelung von Förderdienstleistungen des Landes in der NBank und neue regionalpolitische Strategien des Landes. Vor diesem Hintergrund ist der Austausch von Erfahrungen zur Weiterentwicklung und Effizienzsteigerung der Wirtschaftsförderung auf kommunaler Ebene und zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen notwendig.

Dabei werden auch das Wirtschaftsressort des Landes sowie beispielsweise auch die NBank von der vorgesehenen Arbeitsweise des Netzwerkes profitieren können. Mit Hilfe der Sprecher sollen schnell und unbürokratisch Arbeitsgruppen zu jeweils speziellen Fragestellungen (u. a. Erfahrungen zu einzelnen Förderinstrumenten, Ausgestaltung der Förderbedingungen, Vorbereitung von neuen Instrumenten) zusammengeführt und die Ergebnisse anschließend umgehend und zielgenau an alle Netzwerkpartner kommuniziert werden.

Dabei bleiben Aufgaben der kommunalen Spitzenverbände, wie z. B. die Bündelung und Außenvertretung kommunaler Interessen sowie grundsätzliche strategische Fragen unberührt. Die Netzwerkpartner und ihre Sprecher stehen als Experten zur Verfügung, die über die unmittelbare Erfahrungen im Umgang mit Unternehmen, in der Umsetzung von Projekten und in der Anwendung und Akzeptanz von Förderinstrumenten verfügen.